
Nach unkomplizierten Hunden wie Afghanen und Terriern haben unsere
Schlittenhund-Mixe uns als Junghunde extrem gefordert was die
Beschäftigung im Bewegungs- und Kopfarbeitsbereich betraf.
Kopfarbeit haben wir über vielseitige Aufgaben wie Begleithundeprüfung,
Agility, Rettungsarbeit, Fährtenarbeit, etc. geboten. Im
Bewegungsbereich haben wir mit Rad fahren begonnen, dann kam ein
Sacco Cart, dann ein Trainingswagen, Dreirad und Schlitten, Kanutouren,
Schwimmen, Skilanglaufen usw.
Wir haben lange Radtouren mit den Herren gefahren,
die Längste über 800 km, aber wie führt man einen
Hund der gerne Jagd sicher am Rad? Es gab Probleme mit den Pfoten
weil Scherben auf dem Weg lagen oder der Teer zu heiß war,
also brauchten wir Schuhe, Pfotenpflege und geeignete Fahrradanhänger
in denen man einen 50 kg Hund auch lange Strecken ziehen konnte.
Wir haben gesucht und getestet, die üblichen
Booties hielten nur einen kurzen Sparziergang, die Anhänger
hatten Böden aus Nylon, waren somit nicht Hundepfoten beständig
und waren nicht für 50 kg Gewicht geeignet, so ging es am
laufenden Band. Als wir unsere Ausrüstung zusammen gesucht
hatten wurden wir sehr häufig angesprochen wo wir die Artikel
gekauft hatten, wie es funktioniert und von der Polizei angehalten
und gelobt, dass wir mit einem sicheren und sichtbaren System
mit unseren Hunden fahren.
Was lag also näher als mit diesem Wissen und
unseren hauptberuflichen Kenntnissen nebenberuflich ein Geschäft
für besondere Hundeausrüstung zu eröffnen. Im April
2005 haben wir dann Northdog gegründet.